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Bilder
Eine Ausstellung dem Publikum zu offerieren ist
eine wesentliche Arbeit für einen Künstler.
Arbeiten und Entwicklungen der letzten Zeit werden vorgestellt, eigener
und öffentlicher Kritik unterbreitet. Ich gestalte meine Ausstellungseröffnungen
gerne mit Malperformances.
"Jeanett Kipkas Arbeiten sind eine Rückkehr
aus der Abstraktion.
Mit Bildern wie "Die Zigeuner wechseln ihr Lager" Porträts
enger Freunde und emotionsgeladenen Collagen,
in denen es um Konstruktion und Dekonstruktion geht, betreibt die 44-jährige
Berlinerin eigenwillige "Verkörperungen""
Ingeborg Ruthe, in der Berliner Zeitung 14.1.2003
Galerie Mitte 10.12. - 18.01.2003
"Jeanett Kipka orientiert sich heute in ihren
einfach aufgebauten, etwa auf vertikalen und horizontalen Streifen fußenden
Gestaltungen, weniger an malerischen Vorbildern als vielmehr an Archetypen."
Anke Scharnhorst in der Berliner Zeitung 27.2.1998
zur Ausstellung in Galerie im Turm
"Der Wille formt und der Ort.
Die gemalten Landkarten entspringen meiner Phantasie und den Eindrücken,
die Reisen und Landschaften in mir hinterlassen.
Unter Verwendung von Farbpigmenten und Acrylbinder entstehen auf Papierbahnen
kompakte Land- und Wassermassen.
Das Land setzt sich zusammen aus Ebenen, Tälern und Bergen.
Wasser hat Talgeist sagt Laotse, es sinkt herab und füllt die Zwischenräume.
Es bildet Sümpfe, Flüssen, Seen und Meere.
Grenzen werden gezogen, um Unterschiede deutlich zu machen.
Ländergrenzen nehmen natürliche Grenzen auf , wie Bergketten,
Küsten und Flüsse Im Falle von Wüsten und gleichförmigen
Landschaften entstehen farbige, gerade Linien auf den auf Land- und Wasserkarten.
In Reiseberichten spielt neben der Nennung beteiligter Personen, Charakterisierung
des Ortes, sowie seine Bezeichnung eine maßgebliche Rolle.
Die Beschreibung landschaftlicher Merkmale, einschließlich ihrer
Veränderung, die Nennung von Temperatur und Lichtverhältnissen,
weckt das Vorstellungsvermögen der Zuhörer.
Reisende teilen sich gegenseitig mit über Orientierungspunkte: Längen-
und Breitengrade, Ortschaften, Verkehrslinien, Sonnenstand.
Informationen über Rohstoffquellen, Wasser- und Nahrungsmittelvorkommen
werden ausgetauscht. Die Zusammenfassung der großen Anzahl an einem
Ort anzutreffender Details erleichtert ihre Merkfähigkeit und Verankerung
im Gedächnis."
Jeanett Kipka in "Truth or consequences",
Veröffentlichung in "Geschlechterdemokratie wagen",
Ulrike Helmer Verlag 2003
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